Sind nicht auch die Begegnungen mit Menschen ein Grund, warum wir Reisen?


Entweder:
Max Frisch sagte einst auf die Frage: "Warum reisen wir?"

„...damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei.“

 


Oder:
In einem Interview sagte Andreas Altmann auf die Frage: "Warum reisen wir?" „Reisen trainiert unser Mitgefühl...Beim Reisen lerne ich etwas von der Welt, den Weltbewohnern und mir.“



An diesem zweiten Abend erleben wir selbst Begegnungen...nicht nur mit anderen Menschen, sondern auch mit neuen Klängen und Instrumenten, vielleicht mit neuen Ideen und Gedanken.


Online STREAM

Datum: 17.4.2021

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: Internet

Matthäus Kirche Mannheim Neckarau


Wegen den aktuellen Quarantäneregeln bei Einreise nach Deutschland müssen wir unser Programm leider kurzfristig umstellen. Deng Xiaomei, die in USA lebt kann nicht an dem Konzert teilnehmen.

 

Um so mehr freue ich mich auf eine ganz besondere Begegnung.

Fadhel Boubaker an der Oud wird mit uns an diesem Abend musizieren.

 

Fadhel Boubaker

Fadhel begann mit seinem Lehrer Slaheddin J`aïbidas tradionell arabische Instrument Oud zu erlernen. Er war schon früh daran interessiert alle Möglichkeiten dieses Instruments zu erforschen. Er lernte das Repertoir von Malûfund der arabisch-orientalischen Musikkultur und diese mit der Stimme und der Oud zu interpretieren. Danach fing er an Elemente der westlichen Musikkultur in sein Spiel zu integrieren und ein umfassendes Verständnis von Harmonie, Jazz-Improvisation und Komposition zu entwickeln. Im Jahr 2003 begann er, für international aktive Projekte zu komponieren und dabei die Grenzen zwischen Jazz und arabischer Musik zu überschreiten. Mittlerweile hat er in seinen Kompositionen einen eigenen Stil entwickelt, Jazz und arabische Musik ineinander fließen zu lassen. Zur Zeit leitet Fadhel Kurse für „Instant Composing“ und „Jazz-Fusion“ am „High Institute for Music“ in Tunis.

 

 

Besetzung:

 

Fadhel Boubaker  Oud

Claus Kiesselbach  Vibrafon

Olaf Schönborn Saxofon

Peter Hinz Percussion

Martin Simon Kontrabass

Benedikt Crisand

Seit über 10 Jahren ist Benedikt Improvisationsschauspieler. Er studierte vier Jahre lang Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Gleichzeitig leitete er die Improvisationstheatergruppe Impro GmbH am neuen theater in Halle an der Saale. Nach seinem zweijährigen Schauspielengagement am neuen theater in Halle, stellte er seine schauspielerischen Fähigkeiten für zwei Spielzeiten in den Dienst des Theater und Orchester Heidelberg.
In verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen konnte Benedikt Crisand sein Können bereits unter Beweis stellen, beispielsweise im „Polizeiruf 110“, im „Tatort“ oder in dem Kinofilm „In the Darkness“, der als bester ausländischer Film für den Oscar nominiert war.



Hier ein paar Impressionen der Veranstaltung:

 

 

Tonmeister: Tobias Schmitt

Bildregie: Hanno Mertens; www.feeling-agentur.de

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Konzertprogrammm
Programm 17.4.pdf
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